Stöberprüfung (St)

Übungstermine: nach Absprache
Prüfungstermin: 12.09.2020 09:00 Uhr

Gern wird der Teckel im Waldrevier zum Stöbern eingesetzt. Sein Vorteil: Er ist kurzläufig, langsam und spurlaut. Dadurch wird er nicht gerade zum Sauenschreck – alle anderen Wildarten jedoch ziehen vertraut vor ihm her und verhoffen oft, um zu vernehmen, wo der kleine Jäger sich just befindet. Raubwildschärfe ist ebenfalls eine seiner Charakteristika.

Die Stöberprüfung ist zweigeteilt, nämlich in die Gehorsamsfächer (Leinenführigkeit, Ablegen und Schussruhe, Benehmen am Stand beim Treiben) und der eigentlichen Stöberarbeit. Um die Prüfung zu bestehen, müssen alle Teile bestanden werden

Für die eigentliche Stöberarbeit durchstöbert der Dackel ein mindestens ein Hektar großes Waldareal mit dichtem Unterholz selbständig, ausdauernd und weit ausholend. Sobald er auf diese Weise Haarwild aufscheucht, verfolgt er dieses lauthals (spurlaut).

Ansprechpartner: Erwin Hinz, Obmann für das Gebrauchswesen